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Sonntag, 1. November 2015

Strafe Gottes?


"Die Masseneinwanderung als Gottesgericht
...
 Dem Gericht Gottes geht immer ein Glaubensabfall voraus. Dem Volk Israel hatte Gott Segen und Fluch vorgelegt: „Siehe, ich lege euch heute vor den Segen und den Fluch: Den Segen, wenn ihr gehorcht den Geboten des Herrn, eures Gottes, die ich euch heute gebiete, den Fluch aber, wenn ihr nicht gehorchen werdet den Geboten des Herrn, eures Gottes, und abweicht von dem Wege, den ich euch heute gebiete, daß ihr anderen Göttern nachwandelt, die ihr nicht kennt.“ (5. Mose, 11,26-28) Dazu zwei Beispiele: Immer wieder hat Gott sein Volk Israel in Zeiten des Glaubensabfalls durch Propheten zur Umkehr gerufen. „O Land, Land, Land, höre des Herrn Wort“, rief der Bußprediger Jeremia dem Volk seiner Zeit zu (Jer. 22,29). Vergeblich. Das Volk war verblendet und wandelte neben dem lebendigen Gott auch weiterhin anderen Göttern nach, die Konsequenz war das Gericht, die Babylonische Gefangenschaft. „Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken versammelt unter ihre Flügel, und ihr habt nicht gewollt“, ermahnte Jesus zu seiner Zeit das Volk (Mt. 23,37). Vergeblich. Das Volk Israel war verblendet und wandelte seinen eigenen Vorstellungen vom Messias nach. Die hochgerüstete römische Kriegsmaschinerie vollzog das Gottesgericht im Jahre 70 n.Chr., eine fast 2.000jährige Diaspora folgte. Was für das Volk des Alten Bundes galt, gilt auch für das Volk des Neuen Bundes. Gott läßt nicht zu, daß wir außer IHM noch Allah nachfolgen, gar erklären, ER und Allah seinen identisch, wie dies viele Kirchenleitungen tun. Das Erste Gebot steht dem entgegen. Daran gibt es keinen Zweifel. „Was der Mensch sät, das wird er ernten“, sagt die Bibel (Gal. 6,7). Gott ist ein Gott nicht außerhalb unseres Lebens, er ist ein lebendiger Gott und greift in das Leben ganzer Völker ein." ...

Der Artikel befasst sich ausführlich mit den diversen Aspekten der Flüchtlingskrise und eben auch mit diesem Aspekt. Bedenkenswert.

Der Text komt von hier.

Samstag, 26. September 2015

Schuld und Sühne



Im alten Ritus ist heute Quatember und ein Buß- und Fastentag. Im neuen Ritus wird für die Erneuerung der Gemeinde gebetet.

In der Heiligen Messe:

Ich erinnere mich daran, daß ich kurz nach meiner Bekehrung bei Exerzitien den Tabernakel öffnete (die Gemeinschaft hat eine Sondergenehmigung, daß das jeder tun kann der beten will wann immer er das möchte) Während ich im Gebet davor saß sah ich daß die Hostie zu brennen begann, dann wurde sie rotbraun wie altes Blut und in ihr erschien mir ein Drache, der kreisrund in der Hostie lagerte. Ich begriff damals, daß es mit meiner Konversion noch nicht getan war.

Ich schaue mir unseren Priester an der von sich sagt daß er sich verachtet und begreife, daß er gerade deshalb ein so gutes Werkzeug für Gott ist.

Als ich niederknie um die Hostie zu empfangen überfällt mich völlig überraschend und erschreckend der Stolz mit dem Gedanken, daß ich besser sei als andere, weil ich schon so viel geopfert habe und gerade wieder eine Gebetsinitiative zur Erneuerung der Gemeinde angestoßen habe.

Die Erklärung erfolgt, noch bevor ich die Hostie schlucke und sie in einer Vision dabei noch einmal empfange: "Du hast mehr zu sühnen als andere und ich gebe dir die Gelegenheit dazu."

Vielen Dank daß das jetzt klar ist.

Das Bild kommt von hier.