Morgen, 15. Februar 2016 um 20 Uhr halte ich im Don-Bosco-Pfarrheim in Niederramstadt einen Vortrag mit anschließendem Gespräch über mein Leben, der Vortrag trägt denselben Titel wie meine früheren Vorträge - schließlich hat sich meine Vergangenheit nicht geändert.
Dennoch wird es ein anderer Vortrag sein, denn nachdem nun einige Jahre vergangen sind habe ich mehr Einsicht darein was ein Priester mir einmal sagte: "Ich weiß auch nicht, warum Gott Ihnen diesen Lebensweg auferlegt hat."
Nun, die Lage klärt sich langsam und ich hoffe, daß ich auch anderen mit dieser Klärung nützen kann.
Der Vortrag trägt den Titel:
Von der Feministin - Esoterikerin - Schamanin zur Katholikin.
Ein Leben quer durch die Ideologien der letzten 50 Jahre
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Sonntag, 14. Februar 2016
Dienstag, 29. September 2015
Wer ist wie Gott? Michaelsfest
Er ging mit mir auch in den Wald und schützte mich als ich mich von den Naturgeistern lossagte. Er hielt besonders einen dunklen Geist von mir fern, über dessen Natur ich mir unklar war, indem er ihn abwies und mich mit seinem leuchtend blauen Mantel umgab - blau wie die Schärfe von japanischem Pfefferminzöl. Ich hatte zuvor gedacht, daß die Geister mit denen ich gearbeitet hatte gute Geister gewesen seien. Daß der Erzengel Michael es für nötig hielt sie von mir fern zu halten gab mir das erste Mal eine Idee, daß da wohl doch etwas falsch war.
Ich begrüßte den Erzengel Michael daher auch als ich ihn auf einem Bild an einem Tordurchgang sah und er sagte mir darauf: "Der, der unter mir ist ist größer als ich." Da erst sah ich daß ein Bild von Jesus am Kreuz unter dem Bild des Erzengels war.
Ich versuche immer sein Fest zu feiern, mit einer Novene, einer Wallfahrt oder wenigstens mit einer Heiligen Messe an seinem Festtag.
Sonntag, 15. Juni 2014
Augenöffner von heute
Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn, als Mann und Frau schuf er sie. Genesis 1,27
Und die Predigt des besten aller Pfarrer ;) dazu.
Das Bild Gottes sind mein Mann und ich gemeinsam und nicht einfach jeder für sich. Daher ist der Kampf gegen die Ehe von Mann und Frau auch ein Kampf gegen Gott. Und da Gott unser Glück will ist es ein Kampf gegen unser Lebensglück.
Wir brauchen die Achtung vor der biblischen und kirchlichen Überlieferung. Sie vertritt die Stelle des Verstandes gegenüber dem Gefühl und enthält ein Wissen, das uns davon abhalten kann - wenn wir nicht zu hochmütig sind darauf zu hören und nicht alles besser wissen wollen - sehr schmerzhafte Erfahrungen zu machen und erst zu spät festzustellen, daß wir falsche und nicht wieder gut zu machende Entscheidungen getroffen haben. Hochmütig zu sein und alles besser wissen zu wollen ist im übrigen die Definition des Sündenfalls.
Im Laufe der Jahre ist es für mich geradezu zu einer Möglichkeit geworden die "Geister" - also auch die Ideen - zu unterscheiden, indem ich feststelle ob sie mich und meinen Mann voneinander trennen wollen. Wollen sie uns trennen sind sie "von schlechten Eltern".
So ist es in linken Kreisen völlig egal ob jemand verheiratet ist oder nicht, man darf trotzdem auf die Jagd gehen und eine Ehe zerstören. Da ist es auch ganz gleich ob es da Kinder gibt. Was zählt ist einzig die Selbstverwirklichung. Selbstverwirklichung bedeutet nach dieser Lesart, daß man seinen Gefühlen erlaubt einen zu leiten. Gefühle sind aber wankelmütig und es ist daher sehr unklug sie zum Führer unseres Lebens zu machen, wir haben nicht umsonst auch unseren Verstand bekommen und beides muß sich im Herzen treffen.
Auch esoterische Kreise machen die Selbstverwirklichung und Selbstvervollkommnung zu einer Pflicht um die Welt zu retten. Die Betonung liegt auch hier auf dem völlig egozentrischen "Selbst". Unser esoterischer Guru hat mich einmal aufgefordert zuzugeben daß ich doch auch schon einmal Frauen attraktiv gefunden hätte und warum ich dem nicht nachgeben würde. Meine Antwort war: "Es würde zu viele Tränen kosten!" Daraufhin hat er davon abgelassen. Eine klare Ansage hilft!
Als Tüpfelchen auf dem i haben wir das jetzt im Genderismus, der uns weismachen will, daß die Ehe von Mann und Frau nichts besonderes und Treulosigkeit in welcher Form auch immer nicht nur etwas völlig Normales, sondern das Idealbild einer jeglichen menschlichen Beziehung sei.
Bis heute denke ich daß man sich bei jeder Entscheidung in Bezug auf seinen Mann oder seine Frau fragen muß:
"Wie viele Tränen würde es kosten?"
Und für die, die das leichtfertig um ihrer angeblichen Freiheit willen tun, täuscht Euch nicht: Ihr selbst werdet auch zu denen gehören, die diese Tränen weinen - nur werdet Ihr es erst merken, wenn es schon zu spät ist.
Damit Ihr wißt, daß es in jeder Lage am besten ist wenn die Treue im tiefsten Herzen verankert ist schaut hier =D:
Das Bild kommt von hier.
Damit Ihr wißt, daß es in jeder Lage am besten ist wenn die Treue im tiefsten Herzen verankert ist schaut hier =D:
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Donnerstag, 22. Mai 2014
"Der 13. Tag" Teil II, Offenbarungen
Nun zu der Haltung der katholischen Kirche zu Offenbarungen:
Jesus hat seinen Jüngern versprochen, daß er ihnen nach seiner Himmelfahrt den Tröster senden würde, den Heiligen Geist. Dieser würde sie alles lehren, was er ihnen jetzt noch nicht sagen könne, da sie es jetzt noch nicht verstünden. Aus der Apostelgeschichte wissen wir, daß der Heilige Geist zu Pfingsten zu den Jüngern kam und sie darauf unter anderem in fremden Sprachen reden, verkünden und prophezeien konnten.
Wie aus den Briefen des Apostels Paulus hervorgeht, ging es anfangs manchmal ziemlich drunter und drüber in den Gemeinden. Man kann sich gut vorstellen, daß, wenn alle gleichzeitig prophetisch oder in fremden Sprachen reden das ein großes Durcheinander gab und nachher keiner mehr was davon hatte. Wie man heute bei esoterischen Medien sieht birgt das auch die Gefahr des Hochmuts und der Konkurrenz nach dem Motto: Ich bin der größte aller Seher.
Paulus hat daher schon damals einerseits Regeln aufgestellt, um das zu ordnen, andererseits hat er aber auch darauf bestanden, daß man dabei den Geist nicht unterdrücken und das Sprechen im Heiligen Geist zulassen soll - allerdings in Demut und Gehorsam gegen die gewählten Oberen. Denn auch die Fähigkeit zu leiten ist eine Gabe des Heiligen Geistes und gleichwertig mit der Gabe der Prophetie. Schwester Lucia, die einzige der Seherkinder, die alt wurde, hat in diesem Sinne auch akzeptiert, daß ihre Oberen darüber zu entscheiden haben, wann die von den Seherkindern empfangenen Privatoffenbarungen veröffentlicht werden.
Was nun sind Privatoffenbarungen?
Die Kirche unterscheidet zunächst zwischen der "öffentlichen Offenbarung" und "Privatoffenbarungen". Kurz zusammengefaßt bezeichnet öffentliche Offenbarung "das der ganzen Menschheit zugedachte Offenbarungshandeln Gottes, das seinen Niederschlag im alten und neuen Testament der Bibel gefunden hat. Es heißt Offenbarung, weil Gott darin sich selbst Schritt um Schritt den Menschen zu erkennen gegeben hat bis zu dem Punkt, daß er selbst Mensch wurde, um durch den menschgewordenen Sohn Jesus Christus die ganze Welt an sich zu ziehen und mit sich zu vereinigen." (S.237 Schwester Lucia spricht von Fatima) Jesus Christus wird im Johannesevangelium als das Wort, das in die Welt gekommen ist bezeichnet, Gott hat alles in diesem einen Wort gesprochen.
Die Autorität der Privatoffenbarungen ist wesentlich verschieden davon. Während die Offenbarung in der Bibel der Leitfaden ist, dem man vertrauen und an dem man sein Leben ausrichten kann, sollen Privatoffenbarungen nicht einfach geglaubt werden, sondern werden nach den Regeln der menschlichen Klugheit von der Kirche geprüft. Sie werden daraufhin abgeklopft, ob sie nichts enthalten was dem Glauben und den guten Sitten widerspricht. Danach erst wird die Erlaubnis gegeben sie zu veröffentlichen. Es gilt dann, daß "eine solche Botschaft ... eine wertvolle Hilfe sein (kann), das Evangelium in der jeweils gegenwärtigen Stunde besser zu verstehen und zu leben, deshalb soll man sie nicht achtlos beiseite schieben." (S.239 Schwester Lucia spricht)
Hier die Ereignisse von Fatima auf der Website des Vatikan.
Sonntag, 6. Oktober 2013
Bete für Sie
Ich werde versuchen mit einer Folge von Erfahrungen, die mir in letzter Zeit geschenkt wurden, deutlich zu machen, warum es zwar nicht richtig ist die mörderischen Handlungen der Islamisten zu verschweigen, wie das unsere Politiker und unsere Presse tun, daß eine Herangehensweise der Angst und Aggression gegenüber diesen Taten aber nichts Grundlegendes ändert, sondern wir uns damit nur selbst in dieselbe Hölle begeben, in der sie leben.
Tief beunruhigt über die Verfolgung der Christen in Ägypten und Syrien, die mordenden Islamisten in Nairobi und die Tatsache, daß europäische Muslime daran beteiligt sind, hatte ich eine nächtliche Begegnung: Jemand ließ mich die Barmherzigkeit Gottes für die Mörder und Attentäter spüren. Diese Barmherzigkeit löste meine Aggressionen gegen die Mörder nicht nur vollständig auf, sondern ich begriff auch, daß sie tatsächlich bemitleidenswert sind, denn, obwohl sie andere foltern und töten hat das auf sie selbst doch einen weit nachhaltigeren Effekt, denn er geht über den Tod hinaus:
Ihre Grausamkeit führt dazu, daß sie selbst niemals mehr Liebe geben oder Liebe empfangen können - sie töten sich selbst. Und das ist das Schlimmste was einem Menschen geschehen kann, es ist die eigentliche Hölle, der Liebe völlig fern zu sein.
Und ich dachte an die oft jungen Männer, die sich einreden lassen, daß sie Ihrem Gott dienen wenn sie sich umbringen um andere zu töten. Und daran, was ich selbst einmal für richtig gehalten hatte, als ich die Taten der RAF zunächst für den begrüßenswerten Beginn einer ebenso begrüßenswerten Revolution hielt. Und ich hatte Mitleid mit ihnen.
In einer weiteren nächtlichen Begegnung, als ich trotz dieser Erfahrung angesichts der Berichte aus Syrien daran dachte etwas Haßerfülltes zu schreiben, wurde mir ein Schwert gezeigt. Ich sollte dieses Schwert nehmen. Nach einigen Disputen, es ging auch um die Frage, daß ein Schwert ja auch zur Verteidigung gebraucht werden kann, lehnte ich das Schwert ab.
Meine Freundin erzählte mir dann von dem Buch "Träume und Visionen, Wie Muslime heute Jesus erfahren" von Open Doors. Jesus erscheint Muslimen und beruft sie für die Muslime zu beten - und das selbst mitten in Mekka.
Heute kommen mehr Muslime zum Glauben an Jesus als je zuvor in der Geschichte. Wir glauben, daß sich in den letzten zehn Jahren mehr Muslime Jesus zugewandt haben als in den 1400 Jahren seit dem Entstehen des Islam. Könnte es sein, daß sich heute die eigentliche Geschichte der Muslime nicht im islamischen Terrorismus zeigt, sondern im Werben Jesu um sie? Er bietet den Muslimen das ewige Leben an, daß er ihnen durch seinen Kreuzestod und seine Auferstehung erkauft hat. Ich glaube der islamische Terrorismus ist ein Versuch des Satans, Muslimen das Evangelium vorzuenthalten. Gottes Gegenspieler glaubt: Wenn er uns Christen dazu bringen kann, die Muslime zu hassen oder Angst vor ihnen zu haben, könnten wir sie auch nicht mit dem Evangelium erreichen. Doch dieser Plan funktioniert nicht, denn Jesus selbst hat eingegriffen und begonnen, die Herzen von Muslimen für sich zu gewinnen.
Auf der einen Seite unser blaß gewordenes westliches Christentum und ein hochaggressiver Atheismus, der alles Christliche ausmerzen will, auf der anderen Seite weltweit etwa 150.000 (bei ca. 1,7 Milliarden Muslimen) gewaltbereite Islamisten, die für ihren Glauben zu morden bereit sind, und in der Mitte ein Papst Franziskus, bei dem nicht nur ich mich öfter frage ob er weiß, was mit den westlichen Industriegesellschaften los ist, und dann noch eine zwischen Modernisten und Traditionalisten zerstrittene christliche Kirche.
Wenn gar nichts mehr geht bete ich den Rosenkranz und bitte um Antworten. Und die habe ich dann auch bekommen:
Meine Verzweiflung und das Gefühl: "Wie sollen wir denn bloß in dieser verfahrenen Situation eine Änderung schaffen - auch wenn wir noch so viel beten und uns auch sonst mühen?" rührt eigentlich daher, daß ich denke, Gott hat die Kontrolle über seine Schöpfung verloren. Ich hatte den Eindruck wir bitten ihn um etwas, das er uns nicht geben will, weil wir es nicht schaffen genug zu glauben und ihm nicht genug vertrauen. Das ist aber ein sehr esoterischer Ansatz. Vielleicht erinnert Ihr Euch: Esoteriker müssen hart an sich arbeiten, um sich immer mehr zu vervollkommnen und so die Welt zu retten. In Wirklichkeit haben wir nicht die geringste Chance alleine.
Wie aber nun, wenn Gott eben doch seine Schöpfung im Griff hat? Wie wenn wir ihm nicht gleichgültig sind und er für uns genau das will was auch wir uns wünschen? Liebe, Glück und ein friedliches Leben.
Dann wäre eben doch Papst Franziskus genau der richtige Papst zum richtigen Zeitpunkt und kein Zeichen eines nahenden Endes, dann wäre die Explosion der muslimischen Welt, die Christenverfolgungen und -vertreibungen und die Gleich-Gültigkeit der atheistischen westlichen Welt mit ihren Abtreibungen nur ein anderer Weg Gottes um seine Kinder, die er liebt, zu retten, denn er kann auch die verfahrenste Situation noch zum Guten wenden.
Also bete ich jetzt für Christen und Muslime, für Modernisten und Traditionalisten und alles dazwischen und für unseren Papst Franziskus - im Vertrauen auf Gottes Liebe, die er allen seinen Kindern geben will, auch unseren muslimischen Schwestern und Brüder.
Zitat aus: Doyle/Webster, Träume und Visionen, Wie Muslime heute Jesus erfahren,
Brunnen/OpenDoors
Das Bild (Berufung der Zebedäussöhne) kommt von hier.
Freitag, 24. Mai 2013
Gute Zusammenfassung
von Templarii warum die Idee, die Reinkarnation hätte in der Bibel gestanden, wäre aber daraus entfernt worden völlig daneben ist.
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Dienstag, 14. Mai 2013
Sag ichs doch
Ein guter Artikel auf kathnet, der die Vorhersagen der Seherin "Die Warnung" analysiert.
Ich habe dazu schon einmal auf facebook kommentiert:
Die Angstmache in den Prophezeiungen, kombiniert mit der Weigerung sich für eine Untersuchung zu offenbaren und mit der katholischen Kirche zusammenzuarbeiten, und der ganze Duktus der angeblichen Offenbarungen durch Jesus und Maria, in dem richtige Wahrnehmungen des Weltgeschehens mit falschen vermischt werden weisen alle darauf hin, daß es sich um eine Durchsage handelt, die nicht von Gott kommt.
Ich habe es in meiner langjährigen Erfahrung mit medialen Durchsagen genauso erlebt. Der Böse ist ja nicht dumm, daher vermischt er Falsches mit Richtigem, und man denkt, daß das Falsche auch richtig sein müsse weil ja auch Richtiges dabei ist.
Ein weitere persönliche Erfahrung ist, daß eine falsche "Durchsage" immer mit Hochmut zu tun, der auch im Fall "Die Warnung" aus allen Knopflöchern quillt. Da mag das Medium noch so oft behaupten wie demütig es doch sei, Demut zeigt sich darin, daß man sich selbst zurücknimmt, anstatt zu behaupten man wisse es besser als alle anderen weil man der reine "Kanal" (daher der Begriff channeln) sei, durch den die göttlichen Botschaften absolut klar kommen im Gegensatz zu allen anderen Wahrsagern. Die wahren Heiligen waren immer demütig und haben sich nicht wichtig genommen und nicht wichtig gemacht, sondern im Gegenteil sogar versucht ihre Besonderheit zu verbergen, so wie Pater Pio das mit seinen Wundmalen versucht hat. Diese Heiligen haben Restriktionen akzeptiert, obwohl sie oft ungerecht verhängt wurden und sie sind daran gewachsen.
Liebe Anhänger dieses Mediums "Die Warnung", wir würden alle gerne mehr über das Morgen wissen und ich weiß daß es schwer ist sich von jemandem zu lösen, der mit der absoluten Wahrheit winkt und in aller Regel noch einen Kreis von Bewunderern hat, die glauben daß sie selbst etwas besonderes sind - ein kleiner geheimer Kreis von "Wissenden", auserwählt um die Welt zu retten - und auch diese Vorstellung ist hochmütig. Es ist das Urbild einer esoterischen Sekte.
Leider habe ich wenig Hoffnung jemanden mit diesem Appell erreichen zu können, denn es stimmt "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen" - bei mir hat es über 20 Jahre gedauert bis die Früchte so reif waren, daß ich sie endlich sehen konnte und bis ich begriffen habe:
Der Retter der Welt ist schon gekommen, und das vor 2000 Jahren.
Deshalb nimmt sich die katholische Kirche so lange Zeit um über ungewöhnliche Phänomene zu urteilen: Es dauert oft sehr lange bis die Früchte reif sind und man erkennen kann wes Geistes Kind sie sind, das ist in der Religion ebenso wie in den politischen Ideologien.
Hier gehts zum Artikel.
Das Bild kommt von hier. :)
Dienstag, 2. April 2013
Viele Geschenke!
Nein, nicht an Ostereiern. Die Karwoche mit Ölberggebet, Karfreitag, Osternacht mit dem Beisammensein mit Leuten, die sich auch freuen daß Christus auferstanden ist, Ostersonntag und Ostermontag mit Gesang und Halleluja und Familie und nicht zuletzt gute Beichten machen etwas mit mir. Ich komme da heraus und verstehe mehr als zuvor von meinem Glauben.
Zum Beispiel die Ölberggebetsnacht von Gründonnerstag auf Karfreitag. Ich habe mich eingetragen für die ersten 2 Stunden. Mehr schaffe ich nicht, zum Schluß schlief ich fast im Sitzen ein, ich bin da auch nicht besser als die drei Jünger, die Jesus in dieser Nacht mit seiner Angst alleine ließen und einschliefen, anstatt mit ihm zu wachen und zu beten.
Und dennoch: Wir beteten diese Nacht in unserer Kirche in der kleinen Marienkapelle, die sonst kaum in Gebrauch ist. In dieser Nacht war es dort irgendwie familiär. Unsere sitzende Madonna mit dem Jesuskind auf dem Schoß in glattem Holz vermittelt den Eindruck von häuslicher Einfachheit. Unsere fast mannsgroße Ikone der Grablegung Christi, bei der Jesus von Maria, Maria Magdalena, Johannes und Petrus umgeben ist ist wie ein Bild von einer trauernden Familie - und plötzlich fühlte ich mich in diesem Raum ganz und gar familiär mit Jesus, der wie wir geboren wurde und eine Mutter hatte und wie wir gestorben ist: "Du bist ja wirklich unser Bruder!" und ich begann mit Jesus vertraut zu reden. "Aber wenn Du unser Bruder bist, wie kannst Du dann unser Richter sein?"
"Ich bin das Maß!"
Und das konnte ich unmittelbar verstehen. Wenn er das Maß ist ist es vollkommen klar, daß wir nicht unmittelbar nach unserem Tod zu Gott gelangen können, sondern erst nach einer Zeit der Reinigung, im Fegefeuer eben, um uns Jesu Reinheit in der Liebe zu nähern.
Was diese Reinheit bedeutet wurde mir noch einmal klarer als ich den glorreichen Rosenkranz betete. Ich fragte mich warum es denn nicht reicht daß Maria von ihrem Sohn in den Himmel aufgenommen ist, sondern warum sie auch noch im Himmel gekrönt wird: Wie Jesus Christus war das Besondere an ihr ihre vollkommene Hingabe an den Willen Gottes. In der Esoterik bildet man sich viel darauf ein, daß man Dinge akzeptiert und nicht bekämpft, daß man mit seinem Lebensstrom fließt.
Um das Akzeptieren geht es auch bei unserem Glauben, um das Akzeptieren des Weges, den Gott für uns gedacht hat, wie immer er auch aussehen mag. Wir versuchen aber auf diesem unserem Weg nicht, uns selbst zu vervollkommnen, sondern so aufopferungsvoll lieben zu lernen wie Jesus das getan hat. Und wir versuchen Jesus so vollkommen zu lieben wie seine Mutter Maria das getan hat. Das können wir nicht alleine, deshalb bitten wir Maria um Hilfe.
Es ist das Problem der gefallenen Engel daß sie darauf bestehen, für immer den von Gott für sie gewollten Weg zu verweigern, und das ist die eigentliche Sünde, weil sie damit vor allem verweigern sich lieben zu lassen und Liebe zu geben. Sie weigern sich in den vollkommenen Kreis der Liebe einzutreten, den der Vater und der Sohn im Heiligen Geist ununterbrochen in dynamischem Austausch bilden, und in den sie uns einladen. Was wir anbeten und wohin wir wollen ist die vollkommene Liebe.
Das Bild kommt von hier.
Montag, 29. Oktober 2012
Der Kommentar von Teresa von Avila zu meinem letzten Post :)
Teresa von Avila und die Kirche
Teresa über sich selbst:
"Aufgrund der Liebe zum Glauben ... versucht sie immer, sich an das zu halten, was die Kirche lehrt, indem sie diesen und jenen fragt wie eine, die in diesen Glaubenswahrheiten schon eine starke Grundlage hat, so daß selbst alle nur vorstellbaren Offenbarungen ... sie auch nicht in einem Punkt von dem wegbrächten, was die Kirche lehrt."
Quelle: Vida, 25,12; entnommen aus: Sondermann, Maria Antonia: Teresa von Avila begegnen, S. 103. über Demut jetzt.
Die heilige Teresa wußte, wie viele Heilige, wie leicht man selbst durch Offenbarungen im Gebet oder vor dem Allerheiligsten irregeführt werden kann. Denn diese Offenbarungen gehen immer durch den Filter des Individuums, selbst dann wenn es sich um eine Nahtoderfahrung handelt. Wenn man bedenkt daß die Lehre der Kirche 2000 Jahre alt ist und unendlich viele Menschen mit ihrer Gotteswahrnehmung und ihren Gebeten daran gebaut haben wird einem auch klar, daß das ein weit sicherer Anker ist als das eigene kleine Selbst mit seiner Wahrnehmung. Das bedeutet man erkennt und versteht den Wert der Demut im Gegensatz zum Hochmut der allermeisten Esoteriker, die ihre eigene kleine Erkenntnisfähigkeit absolut setzen - eine logische Folge einer Kultur, die das persönliche Erleben in den Himmel hebt, anstatt seine Begrenztheit wahrzunehmen.
Nein ich werfe das alles nicht Dr. Alexander mit seiner beeindruckenden Erfahrung vor, halte es aber für eine Gefahr in der er steht, wie es eine Gefahr für alle ist die sich alleine für einen ausreichenden Kompaß zum Himmel halten.
Das Bild der Kirchenlehrerin Teresa von Avila kommt von hier. Dort findet man auch eine kurze Information über sie.
Teresa über sich selbst:
"Aufgrund der Liebe zum Glauben ... versucht sie immer, sich an das zu halten, was die Kirche lehrt, indem sie diesen und jenen fragt wie eine, die in diesen Glaubenswahrheiten schon eine starke Grundlage hat, so daß selbst alle nur vorstellbaren Offenbarungen ... sie auch nicht in einem Punkt von dem wegbrächten, was die Kirche lehrt."
Quelle: Vida, 25,12; entnommen aus: Sondermann, Maria Antonia: Teresa von Avila begegnen, S. 103. über Demut jetzt.
Die heilige Teresa wußte, wie viele Heilige, wie leicht man selbst durch Offenbarungen im Gebet oder vor dem Allerheiligsten irregeführt werden kann. Denn diese Offenbarungen gehen immer durch den Filter des Individuums, selbst dann wenn es sich um eine Nahtoderfahrung handelt. Wenn man bedenkt daß die Lehre der Kirche 2000 Jahre alt ist und unendlich viele Menschen mit ihrer Gotteswahrnehmung und ihren Gebeten daran gebaut haben wird einem auch klar, daß das ein weit sicherer Anker ist als das eigene kleine Selbst mit seiner Wahrnehmung. Das bedeutet man erkennt und versteht den Wert der Demut im Gegensatz zum Hochmut der allermeisten Esoteriker, die ihre eigene kleine Erkenntnisfähigkeit absolut setzen - eine logische Folge einer Kultur, die das persönliche Erleben in den Himmel hebt, anstatt seine Begrenztheit wahrzunehmen.
Nein ich werfe das alles nicht Dr. Alexander mit seiner beeindruckenden Erfahrung vor, halte es aber für eine Gefahr in der er steht, wie es eine Gefahr für alle ist die sich alleine für einen ausreichenden Kompaß zum Himmel halten.
Das Bild der Kirchenlehrerin Teresa von Avila kommt von hier. Dort findet man auch eine kurze Information über sie.
Sonntag, 28. Oktober 2012
Rezension des Buches von Dr. Eben Alexander über seine Nahtoderfahrung
Ich habe meine Grippe dazu genutzt das Buch von Dr. Eben Alexander über seine Nahtoderfahrung in Englisch auf dem Kindle zu lesen. Hier meine Rezension.
Dr. Alexander, ein Spezialist auf dem Gebiet der Neurochirurgie, fiel im Alter von 50 Jahren durch eine Spontaninfektion mit Colibakterien in Rückenmark und Gehirn, ein in dieser Form singuläres Ereignis, in ein siebentägiges Koma. Während dieses Koma war sein Großhirn ausgeschaltet, aufgefressen durch die Bakterien. Die Hoffnung auf einen glücklichen Ausgang tendierte nach allen Erfahrungen, je länger das Koma dauerte, gegen Null. Am siebten Tag sollten die lebenserhaltenden Maßnahmen, sowie der Versuch den Infekt durch hohe Gaben von Antibiotika zu bekämpfen eingestellt werden, da bei immer noch nicht vorhandener Aktivität des Großhirns, wenn überhaupt, nur noch ein eventuell jahrelanger Zustand im vegetativen Stadium zu erwarten war, also einzig ein Körper ohne Geist.
Von seiner Familie und seinen Freunden hatte seit Beginn des Komas rund um die Uhr jemand bei ihm gesessen und seine Hand gehalten und sie hatten für ihn gebetet. Während seine Frau noch im Zimmer des Arztes war, der ihre Zustimmung für die Beendigung der lebenserhaltenden Maßnahmen einholte schlug er seine Augen auf und war wieder da mit einer für seine Lieben fühlbaren ganz anderen Präsenz als zuvor, innerlich heil und glücklich.
Nachdem er sich erholt hatte schrieb er auf, was er erlebt hatte. Er hatte solche Nahtoderfahrungen schon oft von seinen eigenen Patienten gehört, hatte sie aber, wie die meisten seiner Kollegen, ignoriert und als - letztlich mechanische - Fehlfunktionen des Gehirns abgetan, da diese Art von Wissenschaft konsequent davon ausgeht, daß es nichts gibt außer Materie und wenn es anders aussieht ignoriert man es eben oder überlegt sich ein paar schwache Erklärungen warum nicht sein kann was nicht sein darf.
Nur griff bei seiner Erfahrung keine dieser Erklärungen, da sie alle davon ausgehen, daß das Großhirn funktioniert. Eben das war aber bei ihm selbst komplett ausgeschaltet. Da er selbst jahrzehntelang Neurochirurg war konnte er seinen eigenen Fall wie den eines fremden Patienten untersuchen und die "wissenschaftlichen" Erklärungen widerlegen. In seinem Buch tut er das in allgemeinverständlicher aber auch in medizinischer Weise sehr überzeugend.
Das Besondere an seinem Fall ist aber nicht nur, daß er gegen alle medizinische Wahrscheinlichkeit überhaupt zurückkam und sich binnen relativ kurzer Zeit wieder im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte befand, sondern was er im Koma erlebte.
Er befand sich zunächst in einer Art übelriechendem blutigem Schlamm, er nennt ihn den Erdenwurmschlamm, aus dem nach und nach tierische Gesichter auftauchen, nach einiger Zeit wird ihm bewußt, daß er da nicht hingehört. Mit diesem Gedanken/Impuls beginnt er sich daraus zu erheben, trifft ein hilfreiches engelartiges Wesen, das ihm weiterhilft, ihm für ihn persönlich heilende Erklärungen gibt und mit ihm durch eine wunderschöne Gegend voller froher Menschen und singender Engel fliegt. Er beschreibt das so gut er kann - jedenfalls besser als ich - stellt aber immer wieder die Begrenztheit der Sprache und unserer menschlichen Kapazitäten fest diesen Bereich überhaupt zu erklären. Und er begegnet Gott, von dem er feststellt, daß er in der Tat menschliche Wesenszüge hat und eine Kommunikation wie mit einem Menschen möglich ist, dennoch Gott aber gleichzeitig so unendlich viel mehr ist, daß er auch von einem von den Schranken des Körpers befreiten menschlichen Wesen nicht zu erfassen ist, daß er aber vollkommene Liebe ist ....
Den Rest müßt Ihr selbst lesen. Es ist sehr spannend und berührend und ich habs in einem Rutsch gelesen.
Seinen Bericht habe ich in Bezug sowohl auf seine medizinischen Ausführungen als auf seine außerkörperlichen Erfahrungen als vollkommen glaubhaft empfunden. Das fiel mir auch deshalb nicht schwer weil ich als Ex-Esoterikerin natürlich etliche Bücher über Nahtoderfahrungen schon vor Jahrzehnten gelesen habe. Gleichzeitig hat seine Erfahrung noch einmal eine andere Dimension weil er, wohl weil sein Großhirn ausgeschaltet war, ohne Erinnerung an seinen Namen und auch alles andere aus seinem irdischen Leben in diese Erfahrung hineinging - dennoch aber offenbar als Individuum - während andere immer wieder erzählen, daß sie die Erinnerung an ihr Leben vollständig hatten. Dr. Alexander ging also auch unbelastet durch Gefühle von Verlust oder Reue und war dadurch wohl in der Lage erheblich mehr von der jenseitigen Welt zu erfahren als andere.
Auf dem Kindle erscheint zum Schluß die Aufforderung eine Bewertung abzugeben und ich habe ihm dennoch nur 4 von 5 möglichen Punkten gegeben. Der Grund sind seine Schlüsse, die er im letzten Kapitel zieht und die Aktivitäten, in denen er sich engagiert. Er hat den starken Wunsch nicht nur seine Kollegen, jedenfalls die, die ihre Ohren nicht ganz verschlossen haben, sondern auch so viele andere wie möglich an seiner Gotteserfahrung teilnehmen zu lassen - ein ehrenwertes Unterfangen. Ich denke aber daß er nicht nur seine eigene Heilung, die ihm in Form einer Botschaft seines Schutzengels gegeben wurde für alle verallgemeinert, sondern daß er auch in seiner Begeisterung trotz seiner Erfahrungen unterschätzt wie sehr wir unter den Bedingungen unserer Physis, denen er auch wieder unterliegt, zu täuschen sind. So empfiehlt er, um einen meditativen Zustand zu erreichen der uns Gott näher bringen kann zwar das Gebet, aber auch einen Apparat, der wie eine Brille auf die Augen gesetzt wird und mit Lichtblitzen in verschiedenen Frequenzen arbeitet um einen meditativen Zustand hervorzurufen. Ich kenne diesen Apparat, das Medium in unserer esoterischen Gruppe hat ihn vor Jahren aus den USA mitgebracht, wir haben es alle ausprobiert, nur wenige haben es als hilfreich gefunden und das Gerät ist dann wie so vieles in diesen 25 Jahren in der Versenkung verschwunden.
Außerdem habe ich aber auch sehr schlechte Erfahrungen damit gemacht einfach nur die eigenen Fähigkeiten für außersinnliche Wahrnehmung zu schärfen, was zweifellos möglich ist. Wir haben auch hier einen Schutzengel, dennoch sehen wir hier durch den dunklen Spiegel der Erdenwurmperspektive - und die Möglichkeit getäuscht zu werden ist groß. Wenn jemand so sehr weiß wonach er sucht wie Dr. Alexander ist diese Gefahr vielleicht geringer als wenn jemand nur versucht um seiner selbst willen vollkommener zu werden, ich denke aber der sicherste Weg zu Gott ist immer noch ein sicherer Führer, und sicher ist auf jeden Fall Jesus Christus, die inkarnierte und in den Himmel aufgefahrene Liebe Gottes. Denn er kennt den Weg.
Ich will nicht kleinreden, daß es sehr hilft Meditationstechniken zu beherrschen und zu erlernen um offener und klarer für Gott zu werden, denn es hat mir auch geholfen, das Beten des Rosenkranzes oder der Tagesgebete der Kirche zum Beispiel ist jedoch auch eine Meditation und die Richtung dieser Gebete ist weit klarer als ein allgemeines Erlernen einer Meditationstechnik - insbesondere wenn man vor dem Tabernakel betet. (Für Nichtkatholiken: Das ist der kleine Schrank, in dem die in den Leib Christi gewandelte Hostie aufbewahrt wird. Wenn alles mit rechten Dingen zugeht steht sie im Altarbereich)
Weiter zählt Dr. Alexander plötzlich im letzten Kapitel Reinkarnation als Möglichkeit auf, was in seiner eigenen Erfahrung nicht vorkommt. Dieses letzte Kapitel ist so blaß im Verhältnis zu den anderen, daß ich den Eindruck habe er ist, da das ganze Gebiet so neu für ihn ist, erst einmal in seiner ersten Begeisterung zu sehr auf die Esoterik eingestiegen statt den Weg zu Gott zu gehen den er kennt, nämlich Liebe zu leben und zu geben - und zu beten. Ich wünsche ihm sehr daß er sich nicht im esoterischen Erdenwurmschlamm verfängt.
Das Bild kommt von hier.
Samstag, 29. September 2012
Den Erzengel Michael gibt es nur
zusammen mit Gott und seinem Sohn Jesus Christus, sonst ist er nicht echt, denn ohne Demut "Wer ist wie Gott" gibt's auch keinen Engelfürsten, der sich Gott unterstellt. Wäre er nicht Gottes Diener so wäre er in der Hölle und kein Engel sondern ein Dämon.
Esoteriker, die diverse Erzengel, auch nichtbiblische, für sich reklamieren und mit ihnen "arbeiten" begreifen das nicht, denn ihnen fehlt selbst die nötige Demut, sonst kämen sie nicht auf die Idee alle "Mächte und Gewalten" für ihre Zwecke instrumentalisieren zu können, ein Beispiel menschlicher Hybris.
Die Figuren über dem Portal des Erfurter Doms veranschaulichen daß der Erzengel Michael sich als Dienender versteht und es ist, denn über dem Erzengel ist der Gottesstuhl: Gott, der seinen Sohn am Kreuz auf dem Schoß trägt.
Freitag, 29. Juni 2012
Teaser
für meinen Vortrag am Sonntag in Mainz:
Nach meinem letzten Vortrag kam jemand zu mir, der von mir wissen wollte, ob ein Verwandter vom Bösen besessen sei und was man da tun könne. Ich setze diese Fähigkeiten nicht mehr ein, es sei denn unter dem Schutz eines Priesters und dann kann ich letztlich auch nichts anderes tun als jeder andere - und das ist beten. Ich verstehe sehr gut, daß man oft so gerne wüßte wie es weitergeht, daß einem einer sagt was man tun soll und das dann auch funktioniert und alle Wünsche werden erfüllt. Aber so ist es nun mal nicht. Was wir alle nur tun können ist uns Gott anzuvertrauen, einem Gott, dem sein Sohn Jesus Christus, der die Liebe und die Demut in Person ist so vollkommen vertraut hat daß er sich hat kreuzigen lassen. Da können wir dann wohl auch vertrauen.
Das Bild Christus König kommt von hier.
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Donnerstag, 14. Juni 2012
Mein Vortrag in Mainz
Initiativkreis St. Thomas Morus
in der Diözese Mainz
in der Vereinigung der Initiativkreise
katholischer Laien und Priester
im deutschen Sprachraum e.V.
in Zusammenarbeit mit
Pro Sancta Ecclesia Initiative kath. Laien und Priester e.V.
Vortrag:
Wie findet eine Feministin, Esoterikerin und Schamanin zur katholischen Kirche?
Ein Leben quer durch die Ideologien der letzten 50 Jahre
(Doris Mohrmann, Darmstadt)
Sonntag, 01.07. 2012, 15.00 Uhr
Pfarrei St. Joseph in Mainz
Pfarrheim St. Joseph, Eingang Raimundistraße
Vorher: 14.30 Uhr Andacht und Beichtgelegenheit in der Kirche St. Joseph
„Hat nicht Christus die menschlichen Traditionen korrigiert,
die das Wort und den Willen Gottes zu überwuchern drohten?
Ja, er hat es getan,
um den Gehorsam zum wirklichen Willen Gottes,
zu seinem immer gültigen Wort neu zu wecken.
Es ging ihm gerade um den wahren Gehorsam,
gegen die Eigenwilligkeit des Menschen.
Und vergessen wir nicht:
Er war der Sohn,
mit der einzigartigen Vollmacht und Verantwortung,
den reinen Gotteswillen freizulegen,
um so den Weg von Gottes Wort in die Welt der Völker zu eröffnen.“
(Papst Benedikt XVI., Predigt am Gründonnerstag 2012)
Der Vortrag im Juli bietet die Gelegenheit zur Begegnung mit Frau Doris Mohrmann und ihrer außerordentlichen Biographie. Frau Mohrmann - mit 14 Jahren gläubig baptistisch getauft – verlor während der Studentenbewegung in den 1968er Jahren, die sich für sie in der Frauenbewegung fortsetzte, ihren christlichen Glauben. Sie war 25 Jahre Mitglied einer esoterischen Sekte. Durch Begegnungen mit der unsichtbaren Welt begann sie, dem Erzengel Michael und der Gottesmutter Maria zu vertrauen und fand den Weg in die katholische Kirche. Als sie als verlorene Tochter gerade im Haus des Vaters – die katholische Kirche – angekommen war, musste sie bald feststellen, dass dort viele seit Jahren damit beschäftigt waren, dieses Haus auszuräumen.
Die Erfahrungen der Referentin mit den wechselnden Ideologien in- und außerhalb unserer Kirche sind in vieler Hinsicht beispielhaft für die Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte. Ihr sehr persönliches Glaubenszeugnis geht daher weit über ihre Person hinaus. Es berührt, rüttelt auf – und regt zum Handeln an.
Ganz herzlich grüße ich Sie im Namen des Sprecherkreises,
Ihre Myriam Heger
V.i.S.d.P.: Myriam Heger, Flensburgerstr 6, 55252 Mainz-Kastel,
Das Bild kommt von Wikipedia und ist die Mainzische Madonna in St. Leonhard in Frankfurt/Main
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Freitag, 1. Juni 2012
Babyrosenkranz und eine Warnung
Heute nacht bin ich aufgewacht, weil ein schwarzer Schatten, fast wie ein großer Rochen mit einem Tierkopf sich über mich und meinen Mann legte. So etwas ist mir das letzte Mal passiert als ich mit den Überbleibseln von Esoterik und Schamanismus zu kämpfen hatte, der Zusammenhang mit der oben angegebenen Selbstverfluchung war jedoch unmittelbar klar.
Ich kann daher nur eine Warnung aussprechen den Babyrosenkranz in dieser Form zu beten.
Wir finden die Initiative sehr gut und werden den normalen Rosenkranz während dieser Zeit für die Ungeborenen beten.
Wir haben nicht damit gerechnet, daß uns so etwas geschieht wenn wir Empfehlungen der Blogoszese folgen, aber auch hier muß "gut gemeint" offenbar nicht unbedingt "gut" bedeuten.
Wir sind heute morgen, nach einer E-Mail an unseren Beichtvater, gleich zur Madonna und vor den Tabernakel, haben dem was wir da gestern gesagt hatten widersagt und haben die Madonna um ihren Schutzmantel gebeten. Jetzt gehts uns besser.
Aber mal ehrlich Leute: So was kann wohl nicht wirklich jemand brauchen und wir schon gar nicht, da Viktoria am Montag operiert wird. Offenbar ist es auch in anderen als in "nachkonziliaren" Kreisen ein Problem, mit selbst zusammengebastelten Texten zu arbeiten.
Es wäre schön wenn jemand, der das nicht nur via Erfahrung sagen kann sich dazu noch äußern könnte.
Ich werde die Freiburgbärin noch informieren. Die anderen werden das ja hoffentlich hier auf meinem Blog sehen. Unten sind die links über die ich diese Gebetsinitiative gefunden habe
http://metal-und-christentum.de/dein-blut-komme-uber-uns-und-unsere-kinder/
http://blog.freiburgbaerin.eu/blog/einladung-zum-gebet-für-ungeborenes-leben-33-tage-für-das-leben
http://www.babyrosenkranz.de/
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Montag, 28. Mai 2012
Das leere Haus
Es gibt da eine Stelle im Neuen Testament, die wie die Faust aufs Auge auf meine Lebenserfahrungen zutrifft:
Immer wenn ich eine Tür schloß öffnete sich eine nächste, schlimmere. Später begriff ich daß ich dem immer irgendwie zugestimmt hatte, aber da ich so etwas seit früher Kindheit kannte wußte ich nicht, daß ich es auch hätte ablehnen können oder begriff später gar nicht "wes Geistes Kind" das war, dem ich da Zutritt gewährte. Und schließlich erlebte ich, daß es zu stark für mich war, als daß ich dem hätte Widerstand leisten können:
In zeitlichem Zusammenhang mit meiner Begegnung mit dem Medium, in dessen Gruppe ich dann 25 Jahre lang blieb ging es mir nachts einmal wieder schlecht und ich hatte Angst: "Licht, ich brauche Licht!" Und Licht kam, wurde immer heller, löste mich auf bis auf die Knochen, überwand jeden Widerstand bis nichts mehr von mir da war. Dann kamen aus diesem Licht 2 Affengötzenstatuen auf mich zu, ein männlicher und ein weiblicher mit der Botschaft "Du sollst Natur und Geist versöhnen!" Ich begriff überhaupt nicht was das bedeuten sollte und fand erst danach heraus, daß es einen hinduistischen Affengötzen gibt, Hanuman, der Himmel und Erde verbinden soll.
Das einzige indische, mit dem ich mich bis dahin befaßt hatte war Hatha Yoga und ich hatte, wie viele Hippies damals, in indischen Shops bestickte Hemden, Schlangenringe und Patchouli-Parfüm gekauft. Aber mein Haus war zu dieser Zeit leer. Ich hatte Jesus Christus abgesagt wie so viele 68er und es gab da einfach gar nichts mehr an Spiritualität oder Religion.
Ich weiß nicht ob eine solche Leere bei irgendeinem Menschen möglich ist ohne daß sie von etwas gefüllt wird, was dann eben nicht die Liebe Gottes ist. Ich denke eigentlich, daß es das nicht gibt, wenn ich mir anschaue, daß auch Atheisten und Linke immer wieder aus ihren Überzeugungen einen - schlechten und unbarmherzigen - Glauben machen. Gerade jetzt haben wir das wieder mit den Denk- und Redeverboten der political correctness.
Darum ist es auch so wichtig für mich "dran zu bleiben". Wie Jesus gesagt hat:
Ich kann es mir nicht leisten, "mein Haus leer zu lassen", sondern kann nur auswählen, wen ich hineinlasse um darin zu wohnen. Und ich denke, daß ich da nicht die einzige bin, nur daß es mir vielleicht bewußter ist als anderen.
Und also habe ich mich für Jesus Christus entschieden, denn sein Joch ist wirklich leicht, weil es das Joch der Liebe ist - und Liebe quält niemals. Das Versprechen der Esoterik und des Schamanismus, daß es einem besser geht wenn man sein Leben mit Hilfe aller möglichen magischen Praktiken und Wässerchen und Düfte und Magneten, Energie- und Lichtarbeit und was nicht noch alles in den Griff bekommt ist eine Lüge, es ging uns nur immer und konstant schlecht. Und es ist ein wahres Wunder, daß unsere Ehe das überstanden hat, die jetzt besser ist als sie je war.
Unsere gemeinsame Umkehr, in zeitlichem Abstand von ca. 2 Jahren, hat uns innerhalb weniger Jahre aus unseren schwierigen Lebensumständen in Beruf, Wohnen und Leben gerissen, und langsam ist rundum Ruhe bei uns eingekehrt, innerlich wie äußerlich, auch wenn wir immer noch am Aufräumen sind.
Wens interessiert: Hier sind noch einige Lebenszeugnisse von Menschen, denen es ganz genau so ging wie mir, Menschen die erfolgreich mit ihren esoterischen Aktivitäten waren. (z.B. Reikilehrerin und ehemaliger Lichtarbeiter)
Wenn der unsaubere Geist von dem Menschen ausfährt, so durchwandelt er dürre Stätten, sucht Ruhe und findet sie nicht, so spricht er: Ich will wieder umkehren in mein Haus, daraus ich gegangen bin. 25 Und wenn er kommt, so findet er's gekehrt und geschmückt. 26 Dann geht er hin und nimmt sieben Geister zu sich, die ärger sind denn er selbst; und wenn sie hineinkommen, wohnen sie da, und es wird hernach mit demselben Menschen ärger denn zuvor. Lukas 11,24 ff.
Immer wenn ich eine Tür schloß öffnete sich eine nächste, schlimmere. Später begriff ich daß ich dem immer irgendwie zugestimmt hatte, aber da ich so etwas seit früher Kindheit kannte wußte ich nicht, daß ich es auch hätte ablehnen können oder begriff später gar nicht "wes Geistes Kind" das war, dem ich da Zutritt gewährte. Und schließlich erlebte ich, daß es zu stark für mich war, als daß ich dem hätte Widerstand leisten können:
In zeitlichem Zusammenhang mit meiner Begegnung mit dem Medium, in dessen Gruppe ich dann 25 Jahre lang blieb ging es mir nachts einmal wieder schlecht und ich hatte Angst: "Licht, ich brauche Licht!" Und Licht kam, wurde immer heller, löste mich auf bis auf die Knochen, überwand jeden Widerstand bis nichts mehr von mir da war. Dann kamen aus diesem Licht 2 Affengötzenstatuen auf mich zu, ein männlicher und ein weiblicher mit der Botschaft "Du sollst Natur und Geist versöhnen!" Ich begriff überhaupt nicht was das bedeuten sollte und fand erst danach heraus, daß es einen hinduistischen Affengötzen gibt, Hanuman, der Himmel und Erde verbinden soll.
Das einzige indische, mit dem ich mich bis dahin befaßt hatte war Hatha Yoga und ich hatte, wie viele Hippies damals, in indischen Shops bestickte Hemden, Schlangenringe und Patchouli-Parfüm gekauft. Aber mein Haus war zu dieser Zeit leer. Ich hatte Jesus Christus abgesagt wie so viele 68er und es gab da einfach gar nichts mehr an Spiritualität oder Religion.
Ich weiß nicht ob eine solche Leere bei irgendeinem Menschen möglich ist ohne daß sie von etwas gefüllt wird, was dann eben nicht die Liebe Gottes ist. Ich denke eigentlich, daß es das nicht gibt, wenn ich mir anschaue, daß auch Atheisten und Linke immer wieder aus ihren Überzeugungen einen - schlechten und unbarmherzigen - Glauben machen. Gerade jetzt haben wir das wieder mit den Denk- und Redeverboten der political correctness.
Darum ist es auch so wichtig für mich "dran zu bleiben". Wie Jesus gesagt hat:
Siehe zu, du bist gesund geworden; sündige hinfort nicht mehr, daß dir nicht etwas Ärgeres widerfahre. Johannes 5,14
Ich kann es mir nicht leisten, "mein Haus leer zu lassen", sondern kann nur auswählen, wen ich hineinlasse um darin zu wohnen. Und ich denke, daß ich da nicht die einzige bin, nur daß es mir vielleicht bewußter ist als anderen.
Und also habe ich mich für Jesus Christus entschieden, denn sein Joch ist wirklich leicht, weil es das Joch der Liebe ist - und Liebe quält niemals. Das Versprechen der Esoterik und des Schamanismus, daß es einem besser geht wenn man sein Leben mit Hilfe aller möglichen magischen Praktiken und Wässerchen und Düfte und Magneten, Energie- und Lichtarbeit und was nicht noch alles in den Griff bekommt ist eine Lüge, es ging uns nur immer und konstant schlecht. Und es ist ein wahres Wunder, daß unsere Ehe das überstanden hat, die jetzt besser ist als sie je war.
Unsere gemeinsame Umkehr, in zeitlichem Abstand von ca. 2 Jahren, hat uns innerhalb weniger Jahre aus unseren schwierigen Lebensumständen in Beruf, Wohnen und Leben gerissen, und langsam ist rundum Ruhe bei uns eingekehrt, innerlich wie äußerlich, auch wenn wir immer noch am Aufräumen sind.
Wens interessiert: Hier sind noch einige Lebenszeugnisse von Menschen, denen es ganz genau so ging wie mir, Menschen die erfolgreich mit ihren esoterischen Aktivitäten waren. (z.B. Reikilehrerin und ehemaliger Lichtarbeiter)
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Sonntag, 27. Mai 2012
Hilfe für Esoteriker und andere Unglückliche
Ein Foto auf der Facebookseite von Herrn Pfarrer Jolie und die sich daran anschließende Diskussion (Wer mit ihm auf Facebook befreundet ist kann das hier sehen) haben meine Erfahrungen nach meinem Eintritt in die katholische Kirche wieder hochkochen lassen. Pfarrer Jolie hat ein Foto des Heiligen Petrus des Exorzisten auf seine Seite gestellt und dazu geschrieben daß es im Bistum seit dem Jahr 304! :) keine Exorzisten mehr gebe. Domkapitular Dr.Peter Hilger hat daraufhin mitgeteilt, daß er im Auftrag von Kardinal Lehmann an dem Aufbau der nötigen Strukturen arbeite und sie auch schon Menschen hätten helfen können.
Das traf nun aber keineswegs meine Erfahrungen mit dem Bistum Mainz. Ich war zunächst von Maria im Rahmen meiner schamanischen Arbeit "besucht" worden und hatte mich dann mit dem römischen großen Katechismus an die katholische Kirche herangeschlichen. Wie sich das gehört stand dort alles drin was dazu gehört. Himmel und Hölle, Engel und Teufel, die sichtbare und die unsichtbare Welt und natürlich die Madonna. Ich begriff die Logik und Schönheit des katholischen Glaubens, und der Pfarrer, mit dem ich darüber verschiedene Gespräche hatte, sagte mir auch nichts Gegenteiliges. Erst nach ca. einem Jahr nach meiner Firmung stellte ich fest, daß das was im Katechismus stand so weder gelebt noch gelehrt wurde. Man drückte sich um bestimmte Themen und um bestimmte Personen - und das waren leider genau die, die mich zurückgebracht und während der Zeit meiner Trennung von meiner esoterischen Sekte beschützt und geleitet hatten: Maria und der Erzengel Michael.
Nun war ich also zu Jesus Christus zurückgekehrt, aber die Altlasten waren ja deshalb noch nicht weg. Ich hatte immer noch jede Menge finstere Gesellen an der Backe, die mich oft um meinen Schlaf brachten und, im Gegensatz zu früher bei den Esoterikern, keine Menschen mehr, die genau wie ich verschiedene Wesen sahen, fühlten und in etwa einschätzen konnten. Es gab plötzlich niemanden mehr, der mir da geholfen hätte und meine esoterischen Freunde fielen naturgemäß aus, da ich dem aufgrund verschiedener Erfahrungen nicht mehr vertrauen konnte.
Der Pfarrer meiner Gemeinde erinnerte sich erstaunt, daß ja im großen Glaubensbekenntnis auch von der unsichtbaren Welt die Rede ist und teilte mir ansonsten mit, daß er noch keinen Engel gesehen habe - ah ja. Er wußte auch niemanden, mit dem ich reden konnte um Klarheit zu gewinnen auf wen oder was ich mich in Esoterik und Schamanismus eigentlich eingelassen hatte und auf welcher Seite sie standen. Ich fragte mich über Monate durch und wurde von einem zum nächsten geschickt. Eine Freundin (eine Rückkehrerin) erzählte mir in diesem Zusammenhang auch von einer Stelle für Sektengeschädigte in Mainz auf der offiziellen Homepage des Bistums. Ich rief an und erzählte kurz von meinen Erfahrungen, der Zuständige sagte: Sie glauben an Naturgeister (Nein, tat ich nicht, ich habe sie gesehen und mit ihnen zusammengearbeitet), na dann will ich Ihnen Ihren Glauben nicht nehmen. Er könne mir allerdings nur eine psychologische Behandlung anbieten. Dann machte er dicht und ich stand wieder alleine da. Wozu zum Donner gehe ich zu einem Priester? Jedenfalls nicht für eine psychologische Behandlung!
Liebe Leute, was denkt Ihr Euch eigentlich? Da hängen jede Menge Menschen dick in der Esoterik drin, suchen darin verzweifelt nach Leitlinien und Hilfe für Ihr Leben und ich kann Euch versichern, daß, je mehr sie sich hineinhängen sie desto unglücklicher werden. Statt Ihnen nun die Klarheit des christlichen Glaubens zu bringen verleugnet ihr nicht nur gerade die Gestalten Eures Glaubens, die da Hilfe und Schutz bringen können sondern versucht es selbst auch noch mit ein bißchen Esoterik, weils gerade so modern ist. Die katholischen Bildungsstätten sind voll von Seminaren wo man Reiki, Hatha Yoga und was nicht noch alles lernen kann. Und? Wißt Ihr nicht wie viele Menschen es gibt, die an esoterischen Praktiken und daran, daß sie "gechannelt" haben, ohne zu wissen wem sie da welche inneren Türen geöffnet haben, verrückt geworden sind? Und ich? Ohne meine Erfahrung mit Maria und dem Erzengel Michael hätte ich das nicht durchgehalten von Euch so alleine gelassen zu werden. (Die Hilfe des Erzengels wurde mir noch von einer Esoterikerin (!) angeraten - und hätte ich von den "modernen" Christen denn überhaupt davon erfahren?) Für die meisten von denen, die mir doch eigentlich hätten Klarheit und Hilfe geben sollen waren meine Erfahrungen eher spannend oder halt verrückt. Wieso glauben eigentlich ausgerechnet Christen, daß Menschen, die der falschen Seite alle Türen geöffnet haben sie nichts angehen?
Ich hoffe sehr, daß das woran Domkapitular Dr.Peter Hilger arbeitet hier endlich wirksame Abhilfe schafft - und daß es dann auch mal so weit kommt, daß man beim Bistum anrufen kann und selbstverständlich an kompetente Priester weitergeleitet wird - anstatt Menschen wie ich es war einfach auflaufen und abtropfen zu lassen!
Das traf nun aber keineswegs meine Erfahrungen mit dem Bistum Mainz. Ich war zunächst von Maria im Rahmen meiner schamanischen Arbeit "besucht" worden und hatte mich dann mit dem römischen großen Katechismus an die katholische Kirche herangeschlichen. Wie sich das gehört stand dort alles drin was dazu gehört. Himmel und Hölle, Engel und Teufel, die sichtbare und die unsichtbare Welt und natürlich die Madonna. Ich begriff die Logik und Schönheit des katholischen Glaubens, und der Pfarrer, mit dem ich darüber verschiedene Gespräche hatte, sagte mir auch nichts Gegenteiliges. Erst nach ca. einem Jahr nach meiner Firmung stellte ich fest, daß das was im Katechismus stand so weder gelebt noch gelehrt wurde. Man drückte sich um bestimmte Themen und um bestimmte Personen - und das waren leider genau die, die mich zurückgebracht und während der Zeit meiner Trennung von meiner esoterischen Sekte beschützt und geleitet hatten: Maria und der Erzengel Michael.
Nun war ich also zu Jesus Christus zurückgekehrt, aber die Altlasten waren ja deshalb noch nicht weg. Ich hatte immer noch jede Menge finstere Gesellen an der Backe, die mich oft um meinen Schlaf brachten und, im Gegensatz zu früher bei den Esoterikern, keine Menschen mehr, die genau wie ich verschiedene Wesen sahen, fühlten und in etwa einschätzen konnten. Es gab plötzlich niemanden mehr, der mir da geholfen hätte und meine esoterischen Freunde fielen naturgemäß aus, da ich dem aufgrund verschiedener Erfahrungen nicht mehr vertrauen konnte.
Der Pfarrer meiner Gemeinde erinnerte sich erstaunt, daß ja im großen Glaubensbekenntnis auch von der unsichtbaren Welt die Rede ist und teilte mir ansonsten mit, daß er noch keinen Engel gesehen habe - ah ja. Er wußte auch niemanden, mit dem ich reden konnte um Klarheit zu gewinnen auf wen oder was ich mich in Esoterik und Schamanismus eigentlich eingelassen hatte und auf welcher Seite sie standen. Ich fragte mich über Monate durch und wurde von einem zum nächsten geschickt. Eine Freundin (eine Rückkehrerin) erzählte mir in diesem Zusammenhang auch von einer Stelle für Sektengeschädigte in Mainz auf der offiziellen Homepage des Bistums. Ich rief an und erzählte kurz von meinen Erfahrungen, der Zuständige sagte: Sie glauben an Naturgeister (Nein, tat ich nicht, ich habe sie gesehen und mit ihnen zusammengearbeitet), na dann will ich Ihnen Ihren Glauben nicht nehmen. Er könne mir allerdings nur eine psychologische Behandlung anbieten. Dann machte er dicht und ich stand wieder alleine da. Wozu zum Donner gehe ich zu einem Priester? Jedenfalls nicht für eine psychologische Behandlung!
Liebe Leute, was denkt Ihr Euch eigentlich? Da hängen jede Menge Menschen dick in der Esoterik drin, suchen darin verzweifelt nach Leitlinien und Hilfe für Ihr Leben und ich kann Euch versichern, daß, je mehr sie sich hineinhängen sie desto unglücklicher werden. Statt Ihnen nun die Klarheit des christlichen Glaubens zu bringen verleugnet ihr nicht nur gerade die Gestalten Eures Glaubens, die da Hilfe und Schutz bringen können sondern versucht es selbst auch noch mit ein bißchen Esoterik, weils gerade so modern ist. Die katholischen Bildungsstätten sind voll von Seminaren wo man Reiki, Hatha Yoga und was nicht noch alles lernen kann. Und? Wißt Ihr nicht wie viele Menschen es gibt, die an esoterischen Praktiken und daran, daß sie "gechannelt" haben, ohne zu wissen wem sie da welche inneren Türen geöffnet haben, verrückt geworden sind? Und ich? Ohne meine Erfahrung mit Maria und dem Erzengel Michael hätte ich das nicht durchgehalten von Euch so alleine gelassen zu werden. (Die Hilfe des Erzengels wurde mir noch von einer Esoterikerin (!) angeraten - und hätte ich von den "modernen" Christen denn überhaupt davon erfahren?) Für die meisten von denen, die mir doch eigentlich hätten Klarheit und Hilfe geben sollen waren meine Erfahrungen eher spannend oder halt verrückt. Wieso glauben eigentlich ausgerechnet Christen, daß Menschen, die der falschen Seite alle Türen geöffnet haben sie nichts angehen?
Ich hoffe sehr, daß das woran Domkapitular Dr.Peter Hilger arbeitet hier endlich wirksame Abhilfe schafft - und daß es dann auch mal so weit kommt, daß man beim Bistum anrufen kann und selbstverständlich an kompetente Priester weitergeleitet wird - anstatt Menschen wie ich es war einfach auflaufen und abtropfen zu lassen!
Sonntag, 22. Januar 2012
Einen sehr klaren Post
von Johannes von Vita in Deum über die Demut als Grundvoraussetzung zur Umkehr findet ihr hier. Manchmal wird Demut einem auch geschenkt indem man erlebt, daß das Leben nicht immer, und in wichtigen Teilen gar nicht, für uns machbar und lenkbar ist. Als Esoteriker versucht man ja ständig durch Gedanken- und Gefühlskontrolle und sogar mit "Wünschen an das Universum" (es gibt im Ernst ein Buch mit genauen Anleitungen dazu) sein Leben zu beeinflussen, bis man einmal zu oft in die nächste Grube gefallen ist. Bei der Lehman-Bankenkrise waren plötzlich die Kirchen voller Banker. Es ist schon ein Schock wenn man feststellt, daß die Idee daß man mit seinen eigenen Kräften sein Leben lenken kann nur sehr begrenzt hinhaut. Vielleicht haben sich deshalb immer wieder auch sehr erfolgreiche Menschen umgebracht weil sie nie verstanden haben, daß Hilfe kommt wenn man seinen Hochmut aufgibt und wahrhaft "zu Kreuze kriecht". Demut öffnet die Tür zu Gottes Liebe.
Donnerstag, 12. Januar 2012
Esoterik in der Wallfahrtskirche

Folgendes wird heute im Darmstädter Echo angekündigt:
Am 16. Juni wird es um 10 Uhr zu einer besonderen Aktion in der Dieburger Wallfahrtskirche kommen. (Klingt als könnte keiner was dafür, es passiert halt einfach) Der Wünschelrutenspezialist ... wird in diesem geheiligten Haus mit der Wünschelrute "Orte der Kraft" orten. Auch eine Führung durch das älteste Gotteshaus Dieburgs ist damit verbunden.
Orte der Kraft hab ich auch in meiner Schamanenzeit aufgespürt und ich bin auch in Kirchen gegangen um dem nachzuspüren was dort ist. Immerhin hab ich dadurch Maria und ihren lieben Sohn gefunden.
Da kann man nur hoffen daß die ganzen esoterischen Nachspürer wirklich mal was spüren und so wie page not found das berichtet hat, ganz begeistert von diesem wunderbaren "Ort der Kraft" sind und irgendwann mal checken woher diese Kraft kommt. Schließlich geht Gott ungewöhnliche Wege.
Ich hoffe es wird nicht stattdessen zur Supershow eines Esoterik-Gurus. Warum glaubt unsere Kirche eigentlich immer sie sei nur anziehend wenn sie auch "ein bißchen" auf Esoterik macht, weils doch gerade jeder macht?
Sonntag, 1. Januar 2012
Wunderbare Neujahrs- und Marienpredigt

unseres Landpfarrers heute. Da er in der Regel frei predigt habe ich mal wieder keine Chance auf seine Predigt zu verweisen. Vielleicht sollte ich mal mit dem Aufnahmegerät rein in die Heilige Messe? :)
Ich berichte also nur von einem, das mich besonders berührt hat: Gott läßt die, die ihm dienen nicht einfach fallen wenn sie ihren Dienst getan haben. (Ich weiß nicht einmal mehr den Zusammenhang in der Predigt, hätte es gleich danach aufschreiben sollen)
Ich habe in meiner esoterischen Zeit eine sehr gegenteilige Erfahrung gemacht: Ich habe schwer gearbeitet um das esoterische Zentrum zum Laufen zu bringen und als es trotzdem nichts wurde und wir das Zentrum mangels Masse auflösen mußten wurde ich danklos, mit ein paar aggressiven Kicks hinterher, entlassen, denn bei dieser Sekte war nie der Sektenführer schuld wenn etwas nicht lief sondern immer die Mitglieder, die noch nicht genug an sich gearbeitet hatten um die "Energie" in die gewünschte Richtung zu zwingen. Hätte ich diese Deutung damals noch akzeptiert würde ich vielleicht immer noch dort festhängen wie leider etliche andere, aber ein Sektenmitglied, das die Verantwortung des Guru nachfragt ist für diesen untragbar und wird also schnellstens hinaus expediert - zu meinem großen Glück. Auch wenn mir diese Behandlung immer noch gelegentlich nachhängt...
Für solche Leute ist ein Gott, der aus Liebe zu seinem Geschöpf selbst Mensch wird und sich auch noch für es opfert vollkommen undenkbar. Eine so große Liebe ist ihnen so unverständlich wie Voldemort (ich hab mir gerade die letzten beiden Teile von Harry Potter reingezogen) - oder jedem beliebigen anderen Satansbraten - weshalb sie letztendlich scheitern, denn Liebe ist die größte Kraft im Universum.
Ich sorge mich immer noch um die, die meine Freunde waren und die der Guru mit sich weg von Gottes Liebe zieht.
Das Bild ist aus der Kirche Maria hilf in Bamberg.
Montag, 18. April 2011
Und plötzlich gehts, Teil II


Selbst Priester habe ich schon sich darüber mokieren hören, daß in der "alten" Messe der Priester Daumen und Zeigefinger zusammenhält um den Leib Christi zu ehren und nur ihn mit reinen Händen zu berühren. Angeblich ist das alles übertrieben, man müsse doch nicht so ein "Gesums" darum machen.
Etwas ganz anderes mal wieder ist es wenns fernöstlich wird - die Mudras - ein weiterer Hype, der in den letzten Jahren aus dem Hinduismus zu uns kam. Auch hier geht es angeblich wieder nur um eine Heilmethode durch bestimmte Handhaltungen. Was aber in Wahrheit damit transportiert wird, ist eine andere Religion.
Von einem, der Yoga praktizierte las ich, daß er sich zu Beginn vergewisserte, ob es wirklich nur um eine Heil- und Gymnastikmethode gehe. Dies wurde ihm versichert. Nach 7 Jahren stellte er fest, daß sie aus ihm einen Hindu gemacht hatten und brach damit.
Bei den Mudras wird das noch einmal besonders deutlich weil die Handhaltungen bestimmten hinduistischen Gottheiten zugeordnet sind.
Soviel zu der modernistischen Idee es komme nicht so darauf an und man könne ja einfach alles mal probieren - natürlich nur wenn es nicht die gregorianische Messe ist.
Unser esoterisches Heil- und Meditationszentrum wurde durch unseren Guru damals ausdrücklich nicht als religiöses Zentrum gegründet, weil das bei den Deutschen nicht so gut ankomme. Von Heilmethoden würden sie jedoch angezogen!
Teil I von "Und plötzlich gehts" ist hier.
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