Sonntag, 16. September 2012

Feuer der Liebe


Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.

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Derzeit frage ich mich warum es mein Kreuz zu sein scheint mit anderen so sehr mitzuleiden. Mit denen, die jemanden verlieren, den sie lieben, mit Müttern, die sich um ihre Kinder sorgen und warum Gott es zuläßt, daß diese Mütter leiden und sich sorgen .... Ich habe mich gefragt ob das in Ordnung ist oder ob ich versuchen sollte das starke Mitleiden zu unterdrücken.

Heute in der Messe bekam ich einen Hinweis dazu:

"Im Feuer der Liebe gehärtet."

Wenn ich Eltern beobachte, die sich um ihre Kinder sorgen sehe ich daß das etwas Besonderes mit ihnen macht: Sie wachsen über sich hinaus und hören auf sich um sich selbst zu drehen und sie entwickeln eine Art von innerer Schönheit, die man auch äußerlich wahrnehmen kann wenn sie so für ihre Kinder kämpfen. Ich denke es ist das höchste was ein Mensch tun kann: Sich um andere zu sorgen und sie zu lieben und dabei sich selbst zu vergessen. Das führt dann zu einer inneren Stärke, die hart ist ohne verhärtet zu sein weil sie durch die Liebe hindurch geht.

Es ist das was Jesus Christus für uns getan hat indem er sein Kreuz so vollkommen materiell und in seinem eigenen Fleisch auf sich nahm und es durchlitten hat aus Liebe zu uns. Durch das Feuer seiner Liebe hat er den Tod besiegt und ist auferstanden und darum kann er auch uns helfen nicht zu verhärten sondern stark zu werden in der Liebe.

Nicht nur bei Jesus Christus ist die Liebe stärker als der Tod, sondern auch für uns gilt, daß das was bleibt wenn wir jemanden verlieren die Liebe ist und darum glaube ich auch daß uns diese Liebe auch nach dem Tod zueinander ziehen wird.

Hier das Evangelium des heutigen Tages nach Evangelizo.org.

Evangelium nach Markus 8,27-35. Jesus ging mit seinen Jüngern in die Dörfer bei Cäsarea Philippi. Unterwegs fragte er die Jünger: Für wen halten mich die Menschen? Sie sagten zu ihm: Einige für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für sonst einen von den Propheten. Da fragte er sie: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete ihm: Du bist der Messias! Doch er verbot ihnen, mit jemand über ihn zu sprechen. Dann begann er, sie darüber zu belehren, der Menschensohn müsse vieles erleiden und von den Ältesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er werde getötet, aber nach drei Tagen werde er auferstehen. Und er redete ganz offen darüber. Da nahm ihn Petrus beiseite und machte ihm Vorwürfe. Jesus wandte sich um, sah seine Jünger an und wies Petrus mit den Worten zurecht: Weg mit dir, Satan, geh mir aus den Augen! Denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen. Er rief die Volksmenge und seine Jünger zu sich und sagte: Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen und um des Evangeliums willen verliert, wird es retten.

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