Freitag, 15. April 2011

Papa Benedikt und das Gebet
















Ich denke die folgenden Worte unseres Papstes machen die Problematik von Sekten und auch die der bemüht nachkonziliaren Kreativen sehr deutlich: Ohne die Tradition der Kirche verfängt man sich in Subjektivität, wenn man seine eigenen Worte und seine eigene Kreativität als allein wichtig und bedeutsam der Lehre und dem Gebet der Kirche über Jahrhunderte entgegen stellt.

"Das Wichtigste ... ist ..., daß die Beziehung zu Gott auf dem Grund unserer Seele anwesend ist. ... Diese unser ganzes Bewußtsein durchprägende Orientierung, das stille Anwesendsein Gottes auf dem Grund unseres Denkens, Sinnens und Seins, nennen wir das "immerwährende Gebet". ...

Dieses eigentliche Gebet ... bedarf der Nahrung, und dazu dient das konkrete Gebet mit Worten oder Vorstellungen oder Gedanken. ... Dieses Beten kann und soll vor allem aus unserem Herzen ... aufsteigen ... Aber wir brauchen auch immer Anhalt an Gebetsworten, in denen die Gottesbegegnung der ganzen Kirche wie der einzelnen Menschen in ihr Gestalt gefunden hat. Denn ohne diese Gebetshilfen wird unser eigenes Beten und unser Gottesbild subjektiv und spiegelt zuletzt mehr uns selbst als den lebendigen Gott. In den Gebetsworten, die zuerst aus dem Glauben Israels und dann aus dem Glauben der Beter der Kirche aufgestiegen sind, lernen wir Gott und lernen wir uns selbst kennen. Sie sind Schule des Betens und so Verwandlungen und Öffnungen unseres Lebens." (Benedikt XVI, Jesus von Nazareth, Bd. I, S. 163/164)

Kommentare:

  1. Guten Tag,

    ich merke langsam - es ist nicht nur mir geschehen. :)

    Auch ich habe mich in der Katholischen Kirche wiedergefunden, nach langem Ringen mit der Wahrheit.

    Templarii - recognoscere.wordpress.com

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  2. @Eibi
    Schön daß Du´s geschafft hast. : )

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